Vita und Mitgliedschaften

Diese Seite bietet einen Überblick über den beruflichen Werdegang, die akademische Tätigkeit sowie die wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte von Privatdozentin Dr. Julia Jückstock. Ergänzend dazu werden ihre Mitgliedschaften in medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftlichen Gremien und interdisziplinären Netzwerken aufgeführt.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

  • Seit April 2025: Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Bayreuth
  • Seit 2024:  Tätigkeit im Bereich Pränataldiagnostik am Eurofins MVZ für Pränatal-Medizin und Humangenetik München
  • 2020–2023:  Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, RoMed Klinik Wasserburg am Inn
  • 2016: Habilitation an der LMU München, Venia Legendi für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • 2013: Anerkennung als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Ernennung zur Oberärztin an der Universitätsfrauenklinik München
  • 2005–2013:  Facharztausbildung an der Frauenklinik der LMU München, Promotion zu einem molekulargenetischen Thema
  • 2005: Ärztliche Approbation
  • 1998–2005:  Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Lehrtätigkeit und akademisches Engagement

  • Lehrbeauftragte an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Gynäkologie und Geburtshilfe)
  • Dozentin an der Katholischen Stiftungshochschule München und am Medizincampus Oberfranken (MCO)
  • Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin und Hebammenwissenschaft, sowie Fort- und Weiterbildung ärztlichen Personals
  • Teilnahme am Weiterbildungscurriculum „Die ältere Frau im Fokus der gynäkologischen Onkologie“ (2010–2012)
  • 2026: Master of Health Business Administration (MHBA) an der FAU Erlangen-Nürnberg
  • 2024:  Absolventin des Female Leadership Academy Lehrgangs zur Entwicklung medizinischer Führungskompetenzen

Fachliche Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen

  • Schwerpunktbezeichnung „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“ (2018)
  • DEGUM-Zertifikat Stufe II für Pränatale Diagnostik (2026)
  • Zertifizierung für das Ersttrimester-Screening (FMF London)
  • DEGUM-Zertifikat Stufe I für Gynäkologie und Geburtshilfe (2019)
  • Kolposkopiediplom (2022)
  • Fachgebundene genetische Beratung (2015)
  • Besondere Expertise in äußeren Wendungen, vaginalen Beckenendlagengeburten, Infektiologie und Vulvaerkrankungen

Wissenschaftliche Schwerpunkte und Auszeichnungen

  • Forschung zu perinatalen Infektionen, insbesondere Zytomegalievirus (CMV)
  • Entwicklung alternativer Verfahren zur Geburtseinleitung
  • Studien zu zirkulierenden Tumorzellen (CTC) und disseminierten Tumorzellen (DTC) beim Mammakarzinom
  • Arbeiten zur Metastasierung gynäkologischer Tumoren sowie präinvasiven Stadien des Vulvakarzinoms
  • Forschung an der Schnittstelle von Infektiologie, Immunologie und Onkologie
  • Auszeichnungen (Auswahl):
    • ASCO Merit Award (2011)
    • Scholars Award – San Antonio Breast Cancer Symposium (2008)
    • Posterpreise der Bayerischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde (2006, 2020)
    • Forschungsstipendium der Wilhelm Vaillant Stiftung (2013)
    • Förderprogramme „Momente“ (LMU) und Bayerische Gleichstellungsförderung

Mitgliedschaften und berufspolitisches Engagement

Dr. Julia Jückstock ist in zahlreichen Fachgesellschaften aktiv, unter anderem:

  • Sektionssprecherin der Sektion „Integrative Medizin“ in der Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe (AGG)
  • Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und Infektionsimmunologie (AGII) in der Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
  • Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
  • Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM)
  • Arbeitsgemeinschaften der DGGG (AGG, AGO, PRIO)
  • Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
  • Verband Leitender Krankenhausärztinnen und -ärzte (VLK)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe (BLFG)
  • FEMClub der LMU München – Female Excellence in Medicine
  • Deutscher Hochschulverband (DHV)